Verkehrsrecht

Gerne beraten wir Sie im Rahmen eines Erstgespräches und besprechen gemeinsam Ihre nächsten Schritte. Ihr Rechtsanwalt im Verkehrsrecht ist:

Hans Joachim Eckhardt

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verkehrsrecht07531 89 30 1807531 89 30 90


Jeder von uns ist Verkehrsteilnehmer, sei es als

  • Autofahrer
  • Beifahrer
  • Quad-Fahrer
  • Motorradfahrer
  • Mofa-Fahrer
  • E-Bike- oder Pedelec-Fahrer
  • Radfahrer
  • Skateboard-Fahrer
  • Inliner-Fahrer
  • Fußgänger
  • Eisenbahn-, Bus- oder Flugzeugfahrgast

Um bei einer solchen oben aufgezeigten Vielzahl von Verkehrsteilnehmern einen möglichst reibungslosen Ablauf, also die von uns allen so geschätzte Mobilität, zu ermöglichen, gibt es eine Vielzahl von Vorschriften, seien sie nun öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Natur. Wo aber viele Vorschriften sind, kann hiergegen auch zahlreich (mit oder ohne Absicht) verstoßen werden. Dies führt dann zu zahlreichen Konstellationen, in denen aufgrund unterschiedlicher Rechtsansichten Streitigkeiten entstehen. Das Jahr 2013 war z.B. das unfallreichste Jahr seit der Wiedervereinigung Deutschlands. Die Polizei erfasste bundesweit rund 2,4 Millionen Straßenverkehrsunfälle mit 377.481 Verunglückten und 3.339 Getöteten. Ein Schwerpunkt im Verkehrsrecht liegt daher in der zivilrechtlichen Abwicklung von Verkehrsunfällen (Stichwort: Schadensersatz!).

Aber auch im Zusammenhang mit dem Erwerb oder der Veräußerung von Fahrzeugen jeder Art kann es zu rechtlichen Streitigkeiten kommen.

Sie finden bei uns Know-how in folgenden Bereichen:



Als Unfallbeteiligter (Fahrer, Beifahrer, Halter)

  • zur außergerichtlichen und gerichtlichen Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen
  • zur Verfolgung Ihrer Kasko-Ansprüche gegenüber Ihrem eigenen Kaskoversicherer
  • zur außergerichtlichen und gerichtlichen Abwehr gegen Sie erhobener Schadensersatzansprüche beim Regress des eigenen Versicherers nach einer angeblichen Unfallflucht
  • als Beifahrer mit Personenschaden, wenn der Unfallgegner nicht zu ermitteln ist oder den Unfall nicht verschuldet hat (➔ Ansprüche gegen den Versicherer des Fahrzeugs, in dem Sie selbst gesessen haben)

Als Unfallbeteiligter stehen Sie vor Fragen wie:

  • Was muss ich unmittelbar nach einem Verkehrsunfall beachten?
  • Welche Schäden bekomme ich ersetzt?
  • Ich bin der Meinung, dass ich den Unfall nicht verursacht habe, soll ich trotzdem zum Anwalt gehen?
  • Ich habe keinen Rechtsschutzversicherungsvertrag: Soll ich trotzdem zum Anwalt gehen?
  • Ich habe den Unfall eindeutig alleine verursacht, soll ich trotzdem zum Anwalt gehen?
  • Mein unfallbeschädigtes Fahrzeug soll begutachtet werden: Wer erteilt den Auftrag, der gegnerische Versicherer oder ich selbst?
  • Mein Fahrzeug ist finanziert/geleast: Muss ich mich selber um die Unfallregulierung kümmern?
  • Bei Personenschaden: Soll ich bei der Polizei Strafantrag wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Unfallgegner stellen?

Achtung: Im Kfz-Haftpflichtrecht gilt eine besondere Kostenregelung. Da in den Schadensabteilungen der Kfz-Haftpflichtversicherer Fachleute sitzen, ist es gängige Rechtsprechung und damit inzwischen langjähriges Gewohnheitsrecht, dass der Unfallgeschädigte zur Wahrung der „Waffengleichheit“ ebenfalls einen Fachmann einschalten darf: seinen Anwalt, am besten einen Fachanwalt für Verkehrsrecht. Dessen Kosten werden vom gegnerischen Versicherer in der Höhe erstattet, in der der Schaden erfolgreich geltend gemacht wird. Die Antwort auf die Frage „Soll ich nach einem Verkehrsunfall zum Anwalt gehen?“ ist also eindeutig zu beantworten: Ja, denn der Anwalt ist der Fachmann und führt die Korrespondenz mit dem gegnerischen Kfz-Haftpflichtversicherer auf Augenhöhe und erhält sein Honorar zudem von diesem. Warum sich also mit dieser Arbeit belasten, für die Sie selbst nicht bezahlt werden, aber Ihr Anwalt und noch dazu von der Gegenseite?

Auf die gebetsmühlenartig und häufig mit Textbausteinen vorgetragenen Versprechen der gegnerischen Versicherer, man wolle Ihnen helfen, sollten Sie sich daher nicht verlassen. Ggf. fallen dadurch Schadenspositionen, auf deren Ersatz Sie Anspruch haben, unter den Tisch. Was Sie als Laie nicht kennen, machen Sie nicht geltend. Und was nicht geltend gemacht wird, zahlt der Versicherer auch nicht.

Dies sieht im Übrigen auch die Rechtsprechung so. Zitat aus OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 02.12.2014, 22 U 171/13: „Auch bei einfachen Verkehrsunfallsachen ist die Einschaltung eines Rechtsanwalts von vornherein als erforderlich anzusehen. Gerade die immer unüberschaubarere Entwicklung der Schadenspositionen und der Rechtsprechung zu den Mietwagenkosten, Stundenverrechnungssätzen u.ä. lässt es geradezu als fahrlässig erscheinen, einen Schaden ohne Einschaltung eines Rechtsanwalts abzuwickeln.“

Fazit: Bitte sehr zeitnah und nach Möglichkeit vor Veranlassung weiterer Schritte bezüglich Begutachtung oder Reparatur des Fahrzeugs Ihren Fachanwalt aufsuchen!!! Aktuell geschieht dies leider nur in 14 % aller Verkehrsunfälle.

Nach oben 


Als Käufer oder Verkäufer eines Fahrzeugs

  • bei der Geltendmachung von Fahrzeugmängeln
  • bei der Abwehr von Ansprüchen wegen angeblicher Fahrzeugmängel
  • bei Zahlungsverzug
  • bei Nichterhalt des Fahrzeugs
  • bei Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Fahrzeugfinanzierung oder dem Fahrzeugleasing

Als Fahrzeugverkäufer oder -erwerber stehen Sie vor Fragen wie:

  • Ich habe vor weniger als 6 Monaten ein Fahrzeug erworben, welches jetzt Mängel zeigt: Welche Möglichkeiten habe ich gegenüber dem Verkäufer?
  • Ich habe ein Fahrzeug ohne Gewährleistung von einem Privatmann gekauft, welches jetzt gravierende Mängel zeigt: Welche Möglichkeiten habe ich gegenüber dem Verkäufer?
  • Ich habe vor mehr als 6 Monaten ein Fahrzeug verkauft, welches jetzt angeblich Mängel zeigt: Welche Möglichkeiten habe ich gegenüber dem Käufer?
  • Ich habe als Privatmann ein Fahrzeug ohne Gewährleistung an einen Privatmann verkauft, welches jetzt angeblich gravierende Mängel zeigt: Welche Möglichkeiten habe ich gegenüber dem Käufer?

Nach oben 


Als Betroffener/Beschuldigter

  • im Bußgeldverfahren (z.B. Geschwindigkeitsüberschreitung, Rotlichtverstoß)
  • im Verkehrsstrafverfahren (z.B. Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verkehrsunfallflucht, Trunkenheitsfahrt oder Fahren unter Betäubungsmitteln („Drogen“))
  • im verwaltungsrechtlichen Fahrerlaubnisverfahren (z.B. als Folge einer Trunkenheitsfahrt)

Als Betroffener im Bußgeldverfahren stehen Sie vor Fragen wie:

  • Ich habe einen Anhörungsbogen erhalten: Wie verhalte ich mich richtig?
  • Ich bin der Halter des Fahrzeugs und auf dem Anhörungsbogen ist ein Lichtbild eines anderen Fahrers abgebildet: Was muss ich tun?
  • Wie bekomme ich Akteneinsicht bei der Bußgeldbehörde?
  • Mir droht ein Fahrverbot: Was kann ich dagegen unternehmen?

Nach oben